Paragliding: Hoch über den Wolken
ÜBER DEN WOLKEN

Paragliding: der Traum vom Fliegen

Den Boden unter den Füssen verlieren und Landschaften und Städte aus einer faszinierenden Perspektive betrachten – beim Paragliding können auch Sie sich den Traum vom Fliegen verwirklichen. Ein bisschen Mut brauchen Sie allerdings...

Gleitschirmfliegen (auch Gleitsegeln genannt) ist die perfekte Sportart für alle, die sich schwerelos fühlen und durch die Lüfte gleiten möchten. Paragliding ist weder an Altersbegrenzungen noch an ärztliche Bescheinigungen gebunden, weshalb die Sportart für fast jedes Alter geeignet ist. Für das Gleitschirmfliegen ist ein Luftfahrerschein erforderlich, der bereits ab 16 Jahren erteilt werden darf. Mit diesem erlernen Sie nicht nur die korrekte Technik, sondern auch wie Sie sicher abheben können.

Paragliding: Die richtige Ausrüstung

In den vergangenen Jahren hat sich die Qualität des Equipments stetig verbessert, weshalb Gleitschirmfliegen zu den derzeit sichersten Luftsportarten zählt.

Wichtigstes Utensil ist der Gleitschirm, der durch den Einfluss des Windes buchstäblich aufgeblasen wird. Durch kleine Kammern, in denen ein ständiger Luftaustausch stattfindet, kann ein grossflächiges Segel aufrechterhalten werden, mit dem Sie durch die Luft gleiten. Durch Fangleinen und Gurte ist der Schirm mit einem gepolsterten Sitz verbunden, um den Piloten vor unsanften Landungen zu schützen. Neben einem Rettungsfallschirm und einer Erste-Hilfe-Ausrüstung wird auch das Mitführen eines Variometers empfohlen, um die Flughöhe zu ermitteln. Weitere Ausrüstungsgegenstände sind Landkarten und eine Rettungsschnur zur Bergung bei Baumlandungen. Achten Sie zudem auf wetterfeste Kleidung, einen Helm, Handschuhe und feste Stiefel, um sich vor Kälte und Verletzungen zu schützen.

Los gehts!   

Vor Flugbeginn führt der Pilot einen letzten Check durch, um das Equipment auf seine Funktionstüchtigkeit, die Wetterverhältnisse und den Luftraum zu prüfen. Sind alle Bedingungen erfüllt, steht einem traumhaften Gleitschirmflug nichts mehr im Weg. Im Allgemeinen wird das Paragliding an Berghängen oder in der Nähe von Steilküsten durchgeführt, weil diese Abflugorte mit besten Windbedingungen gesegnet sind. Andernfalls wären Piloten auf Motoren angewiesen, um den Start zu erleichtern.

Die Technik

Generell werden zwei Techniken, der Vorwärtsstart und das Rückwärtsaufziehen, unterschieden, mit denen Piloten erfolgreich abheben können.

Bei einem Vorwärtsstart richten Sie sich mit einem Gleitschirm entgegen der Windrichtung aus, bevor Sie langsam einen Hang hinunterlaufen. Durch den Auftrieb und permanenten Zug an den Tragegurten füllt der Gleitschirm sich mit Luft, sodass Sie allmählich den Boden unter den Füssen verlieren.

Beim sogenannten Rückwärtsaufziehen sind Sie dem Gleitschirm zugewandt, wobei Sie den Aufwind im Rücken haben. Sie richten den Gleitschirm zunächst mithilfe der Leinen auf, bevor Sie sich umdrehen und gegen den Wind starten.

Mögliche Gefahren beim Paragliding

Zwar gilt das Paragliding als relativ sichere Sportart, jedoch können plötzliche Veränderungen der Windrichtung und Windstärke zu einem Zusammenklappen des Gleitschirmes führen, sodass der Pilot abzustürzen droht. Weitere Gefahren sind Seilbahnen, Bäume oder Stromleitungen, mit denen Gleitschirmpiloten kollidieren könnten.

Während in Österreich und Deutschland Versicherungszuschläge gezahlt werden müssen, um sich vor unvorhersehbaren gesundheitlichen Schäden abzusichern, sind Piloten in der Schweiz über die herkömmliche Unfallversicherung geschützt.
 

Titelbild: StrahilDimitrov, iStock, Thinkstock

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