Fleisch als Kraftfutter für Kerle
LUXUSGERICHTE

Gourmet-Trend: Kraftfutter für Kerle

Delikatessen schmecken nicht nur stark, sie machen auch stark. Frisch zubereitet: Hier kommen ausgewählte Luxus-Speisen, die Männern und ihren Muskeln besonders munden werden!

Längst nicht nur die Ladies, sondern auch die Herren der Schöpfung achten auf ihren Astralkörper. Ihnen geht es oft weniger um Fettreduktion, als viel mehr um starke Muskeln und maskuline Konturen. Aufbauende Eiweisse und kräftigende Kohlenhydrate sind daher von ihrem Speiseplan nicht wegzudenken. Und müssen dabei übrigens keineswegs eintönig schmecken. Im Gegenteil: In der Delikatessenabteilung lässt sich Kraftfutter der besonders feinen Art finden. 

Proteinreich: Pata Negra

Proteinhaltiges Essen: Pata Negra

Diese Schinkenspezialität hat ihren Namen, der übersetzt so viel heisst, wie «schwarze Pfote», von den schwarzfüssigen Schweinen, von denen er stammt. Die halbwilden Tiere ernähren sich hauptsächlich von Eicheln, was auch ihrem Schinken diesen speziellen nussigen Geschmack verleiht. Die ungeräucherte Delikatesse ist absolut fettarm, liefert dafür aber eine Extraportion Protein. 

Zubereitungstipp: Pata Negra wird klassisch für sich genossen. Dünn aufgeschnitten, mit ein paar Tropfen Olivenöl darüber und einer Scheibe Weissbrot ist er eine Delikatesse für sich.

Kalorienarm: Trüffel

Feinkost: Kalorienarme Trüffel

Diese Edelpilze sind quasi der Inbegriff von Feinkost. Schon für sich genommen sind sie dabei durchaus figurfreundliche Gaumenfreuden. Zwar schlägt der Geschmack hier deutlich den Nährwertanteil, doch dafür enthalten sie wenigstens kaum Kalorien und Fett. Wer Trüffel zu luxuriösen Kraft-Klassikern werden lassen will, sollte sie als Pasta oder Risotto geniessen. Reis und Pasta liefern Sportlern wichtige Kohlenhydrate. 

Zubereitungstipp: Sahnesossen verbieten sich bei der Trüffel-Verarbeitung nicht nur aus Figur-Gründen. Auch im Sinne des kulinarischen Anspruchs kommen die schweren Sossen recht unedel daher. Besser, weil puristischer und ursprünglicher: Schwenken Sie frische Pasta in hochwertigem Olivenöl, reiben Sie Trüffel und etwas Parmesan darüber, fertig ist das feine und nahrhafte Gericht.

Kaum ungesättigte Fettsäuren: Kobe

Kaum ungesättigte Fettsäuren: Kobe

Echtes Kobe Fleisch ist mit 435 bis 653 Franken pro Kilo das teuerste Rindfleisch der Welt. Es stammt aus der japanischen Region um Köbe, daher auch sein Name. Kobefleisch ist das am stärksten aller Rinderrassen marmorierte Fleisch. Der Genuss wird dadurch besonders zart und – wider der Vermutung – sehr gesund. Kobefleisch hat nämlich den geringsten Anteil ungesättigter Fettsäuren! Ideal für Sportler mit Gourmet-Geschmack. 

Zubereitungstipp: Kobe ist zu schade für die Pfanne. Muskeln und Gaumen schätzen es gleichermassen, wenn man Kobe als Carpaccio oder Tatar geniesst. So kommt nicht nur sein voller Geschmack zur Geltung, sondern es bleiben auch die wertvolle Eiweissstrukturen komplett erhalten.

Reich an Vitamin C: Pule-Käse

Reich an Vitamin C: Pule-Käse

Mit rund 1'089 Franken pro Kilo ist er der teuerste Käse der Welt. Aber dafür als echtes Sportler-Dessert eben auch unschlagbar. Der bröcklige Käse aus Esels-Milch ist besonders fettarm und enthält 60 Mal mehr Vitamin C als Kuhmilch. 

Zubereitungstipp: So etwas Feines muss man pur geniessen. Reichen Sie zu diesem Luxus-Dessert maximal ein paar Walnüsse und ein paar frische Feigen. Selbst Brot wäre als Beigabe zu schade; es würde den feinen Pule-Geschmack schlichtweg erschlagen.

Text: Linda Freutel  / Titelbild: Halfpoint, iStock, Thinkstock / Weitere Bilder: irman, iStock, Thinkstock; donstock, iStock, Thinkstock; pulmarcini, iStock, Thinkstock; Instagram Publishing, Thinkstock

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