Selbstständigkeit im Alter: Die besten Tipps

Selbstständigkeit im Alter: Die besten Tipps

Gegen das Alter ist kein Kraut gewachsen – es trifft jeden. Doch Angst davor braucht keiner haben. Am besten geht es den Menschen, die sich rechtzeitig darauf einstellen. Dazu gehört, so lange wie möglich in seiner gewohnten Umgebung und damit bei seinen Liebsten zu bleiben. Aber wie sollte man das angehen? Hier einige Tipps.

Der Wunsch nach einem selbstständigen Leben

Nur nicht ins Heim! Viele ältere Menschen haben genau davor Angst. Sie wollen in ihrer Wohnung bleiben und sich niemandem unterordnen. Allerdings müssen sie erkennen, dass manches nicht mehr so leicht von der Hand geht. Bei einigen lässt sogar das Gedächtnis nach und sie können sich schlechter orientieren. Eine Hilfe kann hier die Inanspruchnahme einer Betreuung für Senioren sein. Der Senior kann wie gewohnt in seinen eigenen vier Wänden wohnen, hat aber eine dauerhafte Hilfe an seiner Seite, die ihm das tägliche Leben erleichtert.

Entspanntes Kochen in einer barrierefreien Küche

Zur Selbstständigkeit gehört für die meisten Senioren sich die Mahlzeiten selbst zuzubereiten. Aus diesem Grund muss man gerade der Küche in puncto Barrierefreiheit Aufmerksamkeit widmen. Damit das Kochen nicht zum Problem wird, sollten Senioren sich Küchenschränke anschaffen, die in Griffhöhe mühelos erreichbar sind. Dasselbe trifft auf sämtliche Elektrogeräte zu. Günstig wäre ausserdem, einen Herd mit Induktionskochfeldern zu benutzen und ausreichend Sitzmöglichkeiten zu schaffen. In diesem Zusammenhang macht sich eine ausziehbare Arbeitsplatte gut, unter der man bequem Platz nehmen kann.

Wie alle Räume der Wohnung, muss auch das Schlafzimmer barrierefrei erreichbar sein. Dazu gehören ebenso die Betten. Oft sind handelsübliche Modelle für ältere Menschen ungeeignet, weil sie eine zu geringe Ein- und Ausstiegshöhe haben. Wenigstens 50 Zentimeter, so empfehlen Experten, müsste sie betragen, damit das morgendliche Aufstehen nicht zur Tortur wird. Zudem sollten Senioren Wert auf verstellbare Lattenroste legen und sich nicht auf zu weichen Matratzen betten. Zu leicht könnten sie einsinken und die Wirbelsäule unnötig belasten. 

Ohne fremde Hilfe im Bad auskommen

Im Rahmen der häuslichen Betreuung rückt das Bad nicht selten in den Vordergrund der Aktivitäten. Besonders bei der Körperreinigung sowie dem Toilettengang brauchen Pflegebedürftige oft fremde Hilfe. Deshalb sind häufig Umbauten notwendig. Aber auch Kleinigkeiten können älteren Menschen den Aufenthalt im Bad schon erleichtern. Ein Haltegriff an der Toilette oder der Badewanne kann etwa dazu führen, dass man ohne fremde Hilfe das Bad aufsuchen kann. Dazu eine schwellenlose Duschkabine, und das seniorenfreundliche Bad ist perfekt.

Smarthome – aber bitte mit Bedacht

Nicht nur in altersgerechten Wohnungen und Häusern wird es diskutiert: Das sogenannte Smarthome. Bei alten Menschen, insbesondere wenn sie an Demenz leiden, sollten Projektanten sparsam mit diesen Ressourcen umgehen. Manchmal richten sie mehr Schaden an, als sie nützen. Empfehlenswert sind im Rahmen der Betreuung für Senioren Videokameras an Eingängen, elektrische Türöffner sowie Notfallknöpfe, die Rettungsdienste und Ärzte kontaktieren. Auf andere Systeme, wie etwa den intelligenten Kühlschrank oder eine Entertainmentsteuerung, kann man dagegen getrost verzichten.

Mobil bleiben für ein würdiges Leben im Alter

Mobil zu bleiben, hat für Menschen im fortgeschrittenen Alter grosse Bedeutung. Das gilt sowohl für den Aussen- als auch den Innenbereich. Vornehmlich Patienten, die an Arthrose, Multipler Sklerose oder an Demenz leiden, sind hier auf Hilfsmittel angewiesen. Die Kosten für viele von ihnen übernimmt beziehungsweise bezuschusst die Krankenkasse. Das betrifft zum Beispiel Treppenlifte, Rollstühle für innen und aussen, Rollatoren und Krankenfahrstühle. Auf diese Weise bleiben behinderte Menschen beweglich, können am Leben teilnehmen und sind in der Lage, soziale Kontakte zu pflegen.

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