Herbstrends 2016: Marine-Mäntel, Plüsch, Puderfarben
Frisch vom Laufsteg

Verspielt, übergross, gewagt: Das ist die Herbstmode 2016!

Schon im Frühjahr dieses Jahres liefen die Models mit der Herbstmode 2016 über den Laufsteg und machten uns die farbenfrohen Kollektionen schmackhaft. Freuen Sie sich auf verspielte Trends und mutige Comebacks!

Geprägt von der aktuellen Geschlechterdiskussion und der kürzlich verstorbenen Legende David Bowie ist die Herbst-/Wintermode 2016/2017 eine Sammlung farbenfroher Kleidungsstücke, eklektischer Muster, ausgefallener Schnitte und vergnüglicher Materialien. Die Grenze zwischen Männer- und Frauenmode verschwimmt, geschlechtertrennende Linien gibt es am Modehorizont immer weniger.

Wagen Sie etwas im Herbst/Winter 2016/17!

Diesen Herbst ist «gender fluid» angesagt: Trends wie Samt, Patches, Volumen und edle Marine-Uniformen finden sich auf den Laufstegen beider Geschlechter. Für den Herbst gilt die Regel: das Outfit immer drei Nummern grösser kaufen. Laut den grossen Designern ist der Oversized-Look nämlich gerade absolut in, in Form von XXL-Schnitten oder auch gepolsterten Schultern. Wer nicht gerade auf Jacken steht, die wie ein Kleid aussehen, sollte sich lieber an den Materialien und Details orientieren. Samt und Plüsch sind diesen Herbst nämlich die ganz grossen Stars. Samt wirkt mysteriös und dekadent, kombiniert mit Mustern bekommt der edle Stoff jedoch eine ganz neue Bedeutung. Plüsch oder farbige Felle bringen Leben ins Outfit und sind fröhliche Eye-Catcher. Mit Elementen wie doppelten Knopfreihen oder Kordeln im Marine-Stil liegen Sie goldrichtig. Und, wer hätte es gedacht: in dieser Saison hüten uns Steppjacken vor Wind und Kälte.

Herbstmode 2016 für Frauen: hier treffen sich zwei Welten

Schön, liegt dieses Jahr für jeden Typ Frau was in den Regalen: einerseits ist die Mode sehr feminin, verspielt und verträumt, andererseits maskulin, stark und düster. Inspiriert vom männlichen Körperbau symbolisieren markanten Schulter bei Blazern und Kleidern die Stärke der Frau, auch die dunklen Marine-Uniformen, Lack und Latex strahlen Macht und Dominanz aus, sind durch verspielte Details jedoch nicht ganz so hart. Der Gegenpol bilden Teile im «New Romantics» Look: Kleider mit Rüschen, Blumen, Schleifchen und Tüllelementen lassen das innere Mädchenherz vor Freude hüpfen. Rosarot und puderfarben dürfen nicht nur Kleider, sondern auch Mäntel, Taschen und Strumpfhosen sein.

Herbstmode 2016 für ihn: Männer tragt Mäntel!

Männer hingegen betonen diesen Herbst mehr ihre weiche Seite, denn im Sinne der Gleichheit der Geschlechter werden in der Männermode feminine Codes aufgegriffen. Farben wie Himmelblau und Blumenmuster im 70er Jahre-Stil haben den Laufsteg eingenommen, auch Schlaghosen findet man. Stickereien und Patches sind von Kopf bis Fuss erlaubt, ganz schlicht hingegen kommen Kleidungsstücke in oliv-grün daher. Der wohl wichtigste Stil-Tipp in diesem Herbst lautet: Mantel statt Jacke! Genau, die Bomberjacke von letzter Saison ist eindeutig passé, Mann trägt jetzt Stoff der länger geschnitten ist. Ob mit Fellgürtel, extrabreiten Schultern oder im klassischen maskulinen Schnitt.

Die Trends der Herbstmode 2016 sind unisex, es lohnt sich also gleich doppelt, wenn Mann oder Frau sich ein Outfit zulegt: so können sich Partner gleich mal am Schrank des anderen bedienen.

Text: Lea Keller/ Titelbild: Collage der Redaktion

1 Kommentar

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  • Daniela Gäng11.10.2016
    Schade eigentlich, dass dieses Jahr irgendwie die Brillen nicht so in Erscheinung treten, obwohl es z. B. mit der Kollektion von Fußballer Jerome Boateng bewiesen wird, dass man auch ohne Sehschwäche eine tragen kann ;) Ich find die Kombination mit den gezeigten Outfits durchaus passend.

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