Mustermix: Die Mischung machts!
GEMIXT UND AUFGESCHÜTTELT

Mustermix: Zurückhaltung war gestern!

Richtig kombiniert können Muster und Farben aufregend wirken. Doch was in den Magazinen verlockend aussieht, ist nicht immer einfach umzusetzen. Mischen impossible? Von wegen! Wir haben den Mustermix genauer unter die Lupe genommen.

Gemustertes Porzellan, geblümte Kissenbezüge und Vorhänge im Barock-Stil – die Auswahl an Mustern ist gross. Da kann es schnell passieren, dass das Wohnzimmer einer Flickendecke gleicht. Die ist war kuschelig, aber nicht unbedingt Garant für eine stilvolle Einrichtung. Mit ein paar Grundregeln lassen sich Muster- und Farbkombination allerdings einfach und stilvoll umsetzen. 

Wie Muster und Farben harmonieren

Beim Mustermix ist es wichtig, dass sowohl die Ornamente als auch die Farbtöne aufeinander abgestimmt werden. Dabei können Sie selbst entscheiden, ob Sie sich mehr nach den Farben oder Mustern richten möchten.

Mustermix nach Farben

Ein Mustermix, der auf Farben basiert, kann unterschiedlich aufgebaut sein. Zu einem kann man Töne verwenden, die aus der gleichen Farbfamilie kommen, wie zum Beispiel Lila, Violett und Lavendel. Umgekehrt darf man aber auch Farbkontraste verwenden: klassisch schwarzweiss oder kunterbunt.

Wichtig ist nur, dass in der Einrichtung eine Farbe dominiert: der sogenannte Grundton. Er sorgt dafür, dass sich das Auge im Mustermix beruhigen kann. Achten sie dabei auf die Atmosphäre, die Sie vermitteln wollen (Welche Farbe welche Wirkung hat, erfahren Sie hier LINK) und verwenden Sie den Grundton ruhig auf grossen Flächen, wie Wänden, Möbeln oder Teppichen.

Farben und ihre Wirkung auf das Auge

Rot: wirkt sinnlich, warm und dynamisch auf einen Raum.

Gelb: belebt das Haus mit einer positiven Atmosphäre.

Orange: sorgt für eine heitere, warme und gemütliche Stimmung.

Braun: hat einen natürlichen und rustikalen Charakter. 

Blau: strahlt Ruhe aus und entspannt das Auge.

Rosa: wirkt verspielt und besänftigt das Gemüt.

Grün: regeneriert und vermittelt Geborgenheit.

Violett: hat eine meditative Wirkung und beruhigt die Nerven. 

Nichtfarben

Weiss: hellt auf, ist neutral und belebt.

Schwarz: betont einen Raum, wirkt aber auch schwer und düster.

Grau: fällt nicht auf und hat eine zurückhaltende Wirkung.

Mustermix nach Muster

Man kann bei einem Mix jedoch auch von bestimmten Mustern ausgehen. Hier sollte beachtet werden, dass zwischen den verschiedenen Formen und Ornamenten eine Verbindung besteht: Die Muster können einen ähnlichen Farbton oder die gleiche Farbintensität aufweisen. Und auch das Motiv oder die Grösse der Muster spielen eine Rolle. Trotzdem ist es wichtig, dass man auf ein gewisses Gleichgewicht zwischen Muster und Farben achtet. Viele Muster vertragen nicht viel Farbe. Bei ähnlichen Ornamenten oder einem Hauptmuster darf hingegen tief in die Farbpalette gegriffen werden.

Patchwork

Wer es wild mag, kann auch einfach drauf los mischen! Der Patchwork-Stil hat nämlich durchaus seinen Charme. Man sollte jedoch nicht den ganzen Raum mit Mustern und Farben fluten. Am besten inszeniert man die bunten Farbkleckse in einer schlichten und neutralen Umgebung. So wird das Auge nicht durch den Farb- und Mustermix überfordert.

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Text: Ching Guu / Titelbild: phaendin, iStock, Thinkstock

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