Silvester
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'Pi' No Sekt brut für die Silvesterfeier

Für die grösste Feier des Jahres empfiehlt «Schönesleben»-Weinexperte Markus Lichtenstein von der Smith & Smith Wine Company den kompromisslos trockenen 'Pi' No: Der 50 Monate gereifte Sekt vom deutschen Weingut Ökonomierat Rebholz besteht aus Blanc de Noir und Chardonnay aus dem aussergewöhnlichen Schaumweinjahr 2008.

Das Weingut Ökonomierat Rebholz in Siebeldingen an der Deutschen Weinstrasse bewirtschaftet 22 Hektar Weinberge auf exzellenten Lagen. Das Gutsgebäude aus dem 16. Jahrhundert, in dem die Familie seit über 100 Jahren lebt und arbeitet, ist so eindrucksvoll, dass es auch der Ort ist, an dem sie ihre Kunden und Gäste empfangen und ihre Feste feiern. Ein Schaumwein dieses Weinguts scheint dem Kenner Markus Lichtenstein ideal, um an Silvester auf das neue Jahr anzustossen. Der 'Pi' No Sekt von Winzer Hansjörg Rebholz reifte über 50 Monate auf der Hefe in der Flasche.

Ökonomierat Rebholz – ein Weingut mit Ansehen

Die besonderen, etwas anderen Weine vom Typ Rebholz verdanken ihre Existenz und ihren Erfolg nicht der Anpassung an Moden oder bunten Etiketten – sondern ganz wesentlich ihrem Terroir, der seit drei Generationen gepflegten Philosophie des Bio-zertifizierten Naturweins sowie der ungeschminkten Repräsentation von Terroir und Jahrgang. Was heute fast schon Pflichtbegriffe in jedem Weinbrief sind, wird bei Rebholz seit Generationen gepflegt, also bereits zu einer Zeit, in der der Verzicht auf Aufzuckerung oder Entsäuerung radikale und riskante Entscheidungen waren. Und noch heute vinifiziert Hans-Jörg Rebholz aus seinen 22 Hektaren Charakterweine, die erhellend und beglückend die unterschiedlichen Terroirs vom Rotliegendem über Muschelkalk und Buntsandstein widerspiegeln. Grandiose, stilvolle, kompromisslose und immer wieder auch unbequeme Weine, die das Herz von Riesling- und Burgunderliebhabern höher schlagen lassen.

Charakter des 'Pi' No Sekt brut

Pi No brut: Sekt zu SilvesterDurch die Mischung von Blanc de Noir und Chardonnay ist der ’Pi’ No Sekt brut sehr weinig, griffig und super lang. Er schmeckt enorm gelbfruchtig nach Mirabelle und Quitte, weich wie feines Brioche, etwas floral-animalisch wie Moschus, später entfalten sich deftige Kräuter wie Liebstöckel und Lorbeer. So beschreibt ihn das Sommelier-Magazin in seiner April-Ausgabe 2014, wo er mit 92 Parker-Punkten bewertet wurde.

Trinkempfehlung

Der Sekt passt hervorragend zu Meeresfrüchten wie Muscheln oder Crevetten. Die empfohlene Trinktemperatur liegt bei 10 Grad. Lagerfähig ist der Sekt rund drei bis vier Jahre. Die Flasche kostet 41 Franken und ist bei Smith & Smith Zürich sowie in gut assortierten Vinotheken erhältlich.

Der Weinkenner

Der Wein des Monats präsentiert von Markus LichtensteinMarkus Lichtenstein kennt die guten Tropfen und beweist aktuell bei Smith & Smith Wine Company einen guten Riecher. Der leidenschaftliche Gastronom und Weinhändler ist gelernter Koch und hat während mehreren Jahren an Top-Adressen wie Chez Max, Leo’s Bistro oder in der Auberge du Raisin die Gäste verwöhnt. Nach Abschluss der Hotelfachschule Luzern arbeitete er zehn Jahre bei Baur au Lac Weine und war anschliessend Partner beim Weinhandel Boucherville. Smith & Smith Weine können auch in der Smith Wine Bar@Times Ristorante, im zürcher Kreis 5, getrunken und gekauft werden.

 

Text und Bild: Smith & Smith / Titelbild: Stockbyte, Stockbyte, Thinkstock

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