Wintergemüse Kohl, Rüben und Co: Zehn Sorten für kalte Tage
FEINE VITAMINBOMBEN

Gestärkt durch kalte Tage mit Wintergemüse

Wenn der Körper sich im Winter gegen Kälte und Viren wehren muss, haben Gemüse wie Kohl, Kürbis und Wirsing Saison. Und das ist gut! Denn solche Wintergemüse liefern dem Organismus wertvolle Nährstoffe. Sie lassen sich zu herrlichen Suppen, Eintöpfen oder Aufläufen verarbeiten.

Als Wintergemüse werden alle Gemüsesorten bezeichnet, die im Herbst oder im Winter geerntet werden. Werden sie anschliessend geeignet gelagert, können Sie sogar den ganzen Winter von den schmackhaften Vitaminbomben zehren. Anhand von zehn Wintergemüse-Sorten wollen wir zeigen, wie vitaminreich Kohl und Co. sind und wie Sie sie in der Küche verarbeiten können.

Wintergemüse haben Saison: Zehn vitaminreiche Sorten

Pastinaken

Wintergemüse: PastinakenPastinaken sind für eine Eigenschaft besonders bekannt: Unter Frosteinwirkung schmecken sie milder und süsser. Man kann sie kochen, braten, schmorren, pürieren oder gar ein Pastinakenbrot backen. Vor allem bekannt sind aber Aufläufe oder Pastinakensuppe. Als Püree eignet sich die weisse Rübe gut als Beilage zu Fisch oder Fleisch. In roher Form kann man die Pastinake geraspelt oder dünn geschnitten über Salate streuen.

Nährstoffe: Kohlenhydrate, B-Vitamine und Kalium.

Lauch/Porree

Wintergemüse: Lauch/PorreeOb gekocht, frittiert, überbacken oder angebraten – der Lauch schmeckt in jeder Form gut. In rohem Zustand liefert er als Topping Salaten einen individuellen Geschmack. Dieses Gemüse ist besonders für die Zubereitung von Suppen oder zum Würzen von Nudel-, Fisch- und Fleischgerichten geeignet.

 

Nährstoffe: Vitamin C, Folsäure, Kalzium, Kalium, Magnesium, Eisen.

Fenchel

Wintergemüse: FenchelVon dieser Pflanze werden alle Teile verwendet: Knolle, Samen und Fenchelgrün. Das Fenchelgrün wird roh mit Dip oder als Salat verzehrt. Gegart oder gedämpft wird es als Beilage zu Fisch oder Fleisch serviert. Die im Fenchel enthaltenen ätherischen Öle regen die Durchblutung und Verdauung an. Zudem sorgen sie für eine optimale Leber- und Nierentätigkeit. Der Fenchel gehört zu den zehn Vitamin-C-reichsten Lebensmitteln.

 

Nährstoffe: Vitamine B, C, E und K, Magnesium, Kalium, Kalzium, Eisen.

Kürbis

Wintergemüse: KürbisWinterkürbisse werden im Herbst geerntet und unterscheiden sich so von den Sommerkürbissen, wozu etwa die Zucchini gezählt wird. Kürbisse werden gebraten, gebacken, gedünstet oder gegart. Bevorzugt wird er zur Kürbissuppe oder zum Püree verarbeitet. Dieses Wintergemüse wird auch als Beilage zu Fleischgerichten oder als süsser Snack verzehrt.

 

Nährstoffe: Beta-Karotin, Kalzium, Kalium und Magnesium.

Rotkohl

Wintergemüse: RotkohlRotkohl ist ein klassischer Begleiter zu winterlichen Gerichten mit Gans, Ente, Rind und Wild. Auch wird er traditionell zu Spätzle oder Knödel serviert. Man kann ihn kochen, sautieren, pfannenbraten, dämpfen oder schmorren. Das Gemüse verfärbt sich je nach Beilage: bei süsslichen Zutaten verändert sich die Farbe ins Blauviolette, bei sauren dagegen ins Rote. Ein Gaumenschmauss an kalten Tagen!

 

Nährstoffe: Vitamine C und K, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Ballaststoffe.

Rosenkohl

Wintergemüse: RosenkohlRosenkohl schmeckt insbesondere zu Fleischgerichten wie Braten und Rouladen gut. Mit Gewürzen verfeinert passt er auch zu Fischgerichten und Speck. Kochen oder garen Sie dieses Gemüse allerdings nur fünf bis sieben Minuten, sonst wird es weich und ungeniessbar. Schneiden Sie ausserdem den Stielansatz vorher kreuzweise ein, damit der Rosenkohl gleichmässig gar wird.

 

Nährstoffe: Vitamine C und K, Zink, Ballaststoffe.

Wirsing

Wintergemüse: WirsingDer Wirsing wird entweder gedünstet oder geschmort als Beilage zu Fleischgerichten serviert. Man kann ihn aber auch zu Suppen verarbeiten. Ausserdem können seine Blätter für Kohlrouladen verwendet werden. Um die blähende Wirkung zu verringern, wird das grüne Kohlgemüse zusammen mit Fenchel gekocht oder mit Kümmel gewürzt.

 

Nährstoffe: Vitamine C und E, Folsäure, Fette, Eisen, Kalium, Ballaststoffe.

Randen

Wintergemüse: Rote BeeteWird die Rande – auch als Rote Beete bekannt – als Rohkost oder Saft verzehrt, kann ihre Wirkung für die Gesundheit optimal genutzt werden. Gekocht schmeckt sie als Beilage zu Fleisch, Fisch oder Tofu. In Salaten punktet sie mit ihrem süsslichen Eigengeschmack. Die rote Beete wird auch als Krautsalat oder Caprese serviert. Der Farbstoff Betanin verleiht der roten Beete nicht nur ihre Farbe, sondern wirkt sich auch sehr positiv auf die Gesundheit aus.

 

Nährstoffe: Vitamin B, Folsäure, Eisen, Kalium.

Steckrüben

Wintergemüse: SteckrübenSteckrüben sind gute Kohlenhydratlieferanten, dennoch sind sie aufgrund ihres hohen Wassergehalts sehr kalorienarm. Gegart erinnert ihr erdiger Geschmack an Möhren, Pastinaken oder Kohlrabi. Steckrüben sind roh nicht geniessbar, stattdessen sollen sie gekocht, gedünstet oder gebraten werden. Sie fungieren auch ideal als Zutat für winterliche Suppen und Eintöpfe.

 

Nährstoffe: Vitamine C und B, Kalium, Magnesium, Trauben- und Fruchtzucker.

Rüebli

Wintergemüse: RüebliRüebli sind die klassischen Allrounder schlechthin: Sie passen gut zu Fisch, Fleisch, Nudeln und schmecken im rohen Zustand auch als Salat toll. Auch ist ihre Zubereitung sehr vielfältig. Sie lassen sich blanchieren, dämpfen, dünsten, braten, kochen und grillen. Bei der Lagerung sollte darauf geachtet werden, dass sie getrennt von Äpfeln liegen, da die Rüebli sonst einen bitteren Geschmack entwickeln.

 

Nährstoffe: Beta-Carotin, die Vorstufe des Vitamins A, Vitamine C, B und K, Folsäure, Eisen, Kalzium, Kalium, Ballaststoffe.

Wintergemüse anbauen: gesät wird von März bis Mai

Viele Wintergemüsesorten sind nicht oder nur bedingt frostempfindlich. Sehr robuste Arten benötigen so gut wie keinen Kälteschutz. Die meisten Sorten, wie etwa Rosenkohl, Grünkohl, Lauch und Möhren, werden im Mai ausgesät. Die Pastinake wird zwischen März und Mai vorgezogen, bevor sie ins Beet kommt. Achten Sie beim Anbauen von Wintergemüse darauf, dass der Boden je nach Sorte nährstoffreich oder locker sein muss. Die Erntezeit liegt zwischen September und November. Diese hängt ganz davon ab, wie viel Frost die Pflanze verträgt.

 

Titelbild: vonEisenstein, iStock, Thinkstock / Weitere Bilder: violleta, iStock, Thinkstock; tycoon751, iStock, Thinkstock; marylooo, iStock, Thinkstock; Bart_Kowski, iStock, Thinkstock; a_namenko, iStock, Thinkstock; Monkey Business Images, Monkey Business, Thinkstock; fotografiche, iStock, Thinkstock; zeleno, iStock, Thinkstock; Martin Poole, Digital Vision, Thinkstock; Olha_Afanasieva, iStock, Thinkstock

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