Entspannungsübungen im Büro fördern die Kreativität
LOCKER LASSEN IM BÜRO

Fünf effektive Entspannungsübungen

Nacken dehnen, die Augen entlasten oder ein kurzer Spaziergang: Ohne dass die Kollegen es mitkriegen müssen, können kleine Entspannungsübungen im Büro eingelegt werden, um die körperliche und geistige Fitness kurzfristig zu aktivieren und etwas Stress abzulegen.

Hören Sie auf Ihren Körper! Wenn Sie sich oft wie gerädert fühlen, dann ist es höchste Zeit, abzuschalten. Im Arbeitsalltag werden wir mit vielen Stressoren konfrontiert, diese können zum Beispiel Multitasking, Perfektionismus oder zu hohe Arbeitsbelastung sein. Auch nach der Arbeit können sich viele zuhause kaum zurückziehen. Dort sind sie vor weitere, private Verpflichtungen gestellt.

Dauerstress hat nicht nur körperliche, sondern auch psychische Folgen: Bluthochdruck, Stoffwechselstörungen, Tinnitus oder chronische Muskelverspannungen. Stressbelastete Menschen sind oft gereizt und haben das Gefühl, den Anforderungen des Alltags nicht mehr gerecht zu werden. In chronischen Erschöpfungszuständen sind wir anfälliger für Depressionen und Burnouts.

Wenige Minuten Zeit für Entspannung nehmen

Kein Wunder also, wenn wir uns wie ausgebrannt fühlen. Dagegen hilft nur eins: Sich die Zeit für Entspannung nehmen! Manchmal genügen schon ein paar Minuten in der Mittagspause, in der man die Augen schliesst und an schöne Dinge denkt. Oder ein kurzer Spaziergang ums Bürogebäude. Wer nach der Arbeit etwas mehr Zeit hat, kann autogenes Training oder sanfte Sportarten wie Yoga oder Thai-Chi ausprobieren. Wer professionelle Hilfe möchte, ist mit einer Klangtherapie an einer guten Adresse, um richtig abschalten zu können.

Wie das Büro für Entspannung genutzt werden kann

Wer im Alltag keine Zeit für ein intensives Entspannungsprogramm findet, kann das Büro für kleine Pausen nutzen. Hin und wieder müssen fünf Minuten für kleine Entspannungsübungen oder etwas körperliche Bewegung drin sein – zum Beispiel zwischen zwei langen Telefonaten oder vor der nächsten grossen Aufgabe. Besonders einfach:

  • Statt eine Mail an den Kollegen nebenan zu schreiben, gehen Sie die paar Schritte zu ihm herüber.
  • Der Gang zur Kaffeemaschine oder dem Teekocher bietet zwei Minuten, in denen sie ein paar Schritte gehen und abschalten können. Bewegung entspannt und fördert die Kreativität.
  • Schliessen Sie für zwei Minuten die Augen und denken an etwas Schönes oder lassen Sie den Blick gezielt in die Ferne schweifen und verweilen dort für eine Minute.
  • Arbeiten Sie zur Abwechslung mal im Stehen, sofern Sie einen höhenverstellbaren Schreibtisch haben.

Fünf Entspannungsübungen fürs Büro

  1. Den Nacken dehnen: Durch die nach vorngebeugte Haltung am Schreibtisch werden Schultern und Nacken stark beansprucht. Um die Muskulatur zu lockern, legen Sie die Arme locker auf Ihre Schenkel, neigen Sie den Kopf beim Ausatmen nach vorne und richten das Kinn zur Brust. Den Kopf locker hängen lassen, drei mal bewusst ein- und ausatmen. Dann den Kopf wieder langsam aufrichten, ebenfalls drei bewusste Atemzüge machen und den Kopf beim nächsten Ausatmen wieder senken. Wiederholen Sie die Übung insgesamt drei Mal.
  2. Augen entlasten: Bei einem Drittel der Beschäftigten, die am Bildschirm arbeiten, tretenen Augenbeschwerden auf. Mit fünf Minuten Übungen täglich stärken Sie Ihre Augen und Leistungsfähigkeit. Dunkelheit und Wärme tut den Augen gut, so also das Palminieren: Die Augen werden locker mit den Händen bedeckt, die Augen können dabei geschlossen sein. Nach zwei bis drei Minuten entfernen Sie die Hände ganz langsam – so, dass beim Moment des Wiedererblickens des Tageslichts keine Blendung empfunden wird.
  3. In die Ferne schweifen: Visieren Sie zwischendurch immer mal wieder ein Ziel in der Ferne, also in mindestens sechs Metern Entfernung an, sodass der Blick auf unendlicht einstellt. Wandern Sie für eine Minuten mit dem Blick entlang der beobachteten Konturen.
  4. Durchblutung in den Beinen anregen: Strecken Sie immer mal wieder Ihre Beine unter dem Schreibtisch aus und kreisen Sie die Füsse, erst nach aussen, dann nach innen. Ziehen Sie danach einen Fuss bedacht zu sich heran, verweilen einige Sekundn und strecken ihn wieder aus, insgesamt fünf mal. Wechseln Sie das Bein und verfahren genauso.
  5. Schultern lockern: Mit dieser Übung entspannen Sie Ihre Schultern – sie mobiliert das Schultergelenk und dehnt den Brustkorb. Setzen oder stellen Sie sich aufrecht hin. Der Kopf sollte in Verlängerung der Wirbelsäule sein, der Blick nach vorne gerichtet. Kreisen Sie mit den Schultern einige Male vor, vergrössern Sie die Kreise mit der Zeit. Ändern Sie anschliessend die Bewegungsrichtung.

 

Bild: DragonImages, iStock, Thinkstock

 

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