Stressabbau mit einfacher Meditation
ALLES IM FLUSS

Mit einfacher Meditation die Gedankenflut stoppen

Fühlen Sie sich häufig gestresst und überfordert? Dann eignen Sie sich eine simple Technik an, um Problemen entspannter zu begegnen! Eine einfache Meditation ist an nahezu jedem Ort durchführbar und leicht erlernbar, sodass Sie dem Alltag für eine gewisse Zeit entfliehen können.

Haben Sie das Gefühl, dass Sie Ihre Gedanken nicht abschalten können? Gehören Sie zu den Menschen, die einen ständigen inneren Monolog führen? Tatsächlich sind es 60’000 Gedanken, die uns tagtäglich durch den Kopf gehen. Diese ständige Flut zahlloser Worte und Sätze scheint nicht nur unseren Geist, sondern auch unseren Körper zunehmend zu überfordern. Viele Menschen klagen über Kopfschmerzen, Schwindel, Nacken- und Rückenschmerzen – Stresssymptome, die sich mit einfacher Meditation vermeiden lassen. Keine Angst, Sie müssen nicht stundenlang in einer Buddha-Pose verharren. Eine einfache Meditation ist der ideale Muntermacher für zwischendurch, um neue Energie zu tanken und negative Gedanken zu vertreiben und es lässt sich ganz einfach Meditieren lernen.

Meditation senkt nachweislich den Blutdruck und verlangsamt die Hirnströme, weshalb die Entspannungstechnik Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfällen entgegenwirkt.

Einfache Meditation – Step by Step

Meditation wirkt am besten, wenn Sie diese regelmässig praktizieren. Zehn Minuten täglich reichen bereits aus. Lassen Sie sich von den nachfolgenden Meditationstechniken inspirieren. Sie werden schnell merken, welche am besten zu Ihnen passt.

Variante 1: Passive Meditation

Setzen Sie sich im Schneidersitz auf ein weiches Kissen oder einen Stuhl. Achten Sie auf eine gerade Sitzhaltung, bevor Sie Ihre Augen schliessen. Nun sind Sie bereit, Ihrem Atem zu verfolgen – das ist die einzige Aufgabe. Banal, oder? Nicht ganz. Falls Gedanken aufkommen - das wird am Anfang häufig passieren - lassen Sie diese wie Wolken an sich vorüberziehen. Merken Sie, wie schwer es ist, an nichts zu denken?

Tipp: Stellen Sie sich am besten einen Wecker, damit Sie zehn Minuten durchhalten.

Variante 2: Mantras

Mantras sind heilige Wörter, die gesprochen oder gesungen werden. Im Hinduismus und Buddhismus werden Mantras regelmässig rezitiert, um in tiefe Meditation zu verfallen. Machen Sie sich die Funktion von Mantras zunutze, damit Ihnen das Meditieren leichter fällt. Weil die meisten Menschen mit traditionellen Mantras nichts anfangen können, werden auch gerne gebräuchliche Sätze genutzt. Rezitieren Sie Ihre eigenen Mantras und finden Sie heraus, was Ihnen zusagt.

Variante 3: Autogenes Training

Als autogenes Training wird eine Meditation bezeichnet, bei der Sie sich abwechselnd auf jeden Körperteil konzentrieren, um den Gedankenfluss zu beeinflussen. Achten Sie dabei auf Ihren Atem, während Sie Ihre Beine, Arme, Brust, Ihren Rücken, den Nacken und das Gesicht entspannen.

Tipp: Falls Ihnen das autogene Training anfangs schwerfällt, können Sie auch auf handelsübliche CDs zurückgreifen, die Ihnen den Einstieg erleichtern.

Titelbild: Balazs Kovacs, iStock, Thinkstock

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