Als Original wird der Elsässer Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln belegt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie den Klassiker neu interpretieren können.
FLAMMKUCHEN-REZEPTE

So wandelbar ist der französische Klassiker!

Ob Elsässer Art, vegetarisch belegt, mit saisonalen Produkten oder süss – der Flammkuchen ist wohl eines der wandelbarsten Gerichte überhaupt. Wir zeigen Ihnen, wie der französische Klassiker besonders fein schmeckt.

Ein warmer Sommerwind zieht durch den Garten, lässt die Flammen in der Feuerschale tanzen und leichte Wellen auf dem Gartenteich entstehen. Wie schön ist es da, mit einem leichten Weisswein und einer knusprig-leichten Delikatesse den Geräuschen des Windes und dem leisen Vogelgezwitscher zu lauschen!

Und an welche Delikatesse haben Sie bei diesem kleinen Sommertraum gedacht? Vielleicht an einen hauchdünnen Flammkuchen? Falls ja, ist das durchaus berechtigt! Schliesslich handelt es sich um einen kulinarischen Tausendsassa, der nicht nur perfekt zu den Sommermonaten passt, sondern auch noch immer wieder neu interpretiert werden kann.

Der Elsässer Flammkuchen – das Original

Als Original wird der Elsässer Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln belegt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie den Klassiker neu interpretieren können.

Das klassische Flammkuchen-Rezept dürfte wohl jedem bekannt sein – es ist so simpel wie delikat. Als Grundlage dient ein möglichst dünn ausgerollter Brotteig (oder Hefeteig), der mit Sauerrahm bestrichen und mit Zwiebeln und Speck belegt wird. Zum Würzen reichen ein wenig Salz und grob gemahlener Pfeffer.

Am besten schmeckt der Elsässer Flammkuchen, wenn er in einem Holzofen zubereitet wird – das gibt ihm ein recht rustikales Aroma. Geschmacklich passend dazu wird gern ein halbtrockener oder trockener Wein serviert.

Der Flammkuchenteig – die Grundlage

Um den Elsässer Flammkuchen neu zu interpretieren, gibt es natürlich kein Patentrezept, auch nicht beim Flammkuchenteig! Gerne werden aber folgende Teigvariationen als knusprige Unterlage genutzt:

1. Der klassische Hefeteig

Für einen klassischen Hefeteig mischen Sie 200 Gramm Mehl mit 150ml lauwarmen Wasser, einer Prise Zucker und Salz sowie einem halben Würfel frische Hefe. Verkneten Sie die Masse zu einem Teig und lassen Sie diesen circa eine bis 1,5 Stunden abgedeckt gehen.

2. Der hauchdünne Filo-Teig

Sehr beliebt ist auch der dünne Filo-Teig, der ebenso leicht zu machen ist wie ein Hefeteig! Für den Filo werden 300 Gramm Weissmehl auf die Arbeitsplatte gegeben. In die Mitte drücken Sie eine kleine Mulde. Dort hinein füllen Sie eine Prise Salz und 4 EL Olivenöl. Vermengen Sie die Zutaten, indem Sie nach und nach 50 ml Wasser hinzufügen bis ein fester Teig entsteht. Lassen Sie die Masse für circa 30 Minuten abgedeckt in einer Schüssel ruhen.

Bestreuen Sie die Arbeitsfläche mit Mehl und rollen den Filo-Teig hauchdünn aus. Anschliessend sofort belegen, damit er nicht trocken wird.

3. Der schnelle Wrap-Teig

Wenn es mal schnell gehen muss, ist auch mal schummeln erlaubt: Den dünnen Teig können Sie dann zum Beispiel gekonnt durch einen Fajita-Wrap oder ein türkisches Dürüm ersetzen, wie gewohnt belegen und dann im Backofen für circa 10 Minuten backen.

Flammkuchen Rezepte – Alles ist erlaubt!

 

Text: Désirée Reinke / Bilder: Thinkstock, iStock, juefraphoto

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