Italienische Pasta selber machen
LA DOLCE VITA

Pasta selber machen: So gelingt der italienische Klassiker

Flinke Hände verarbeiten wenige Zutaten zu ebenso köstlichen wie abwechslungsreichen Spezialitäten. Pasta in vielfältigen Formen wird mit feinen Saucen zu Gerichten vermischt, die auf keinem italienischen Mittagstisch fehlen dürfen. Pasta selber machen ist ganz unkompliziert.

Frische Pasta selber zu machen lohnt sich. Entspannend ist die Tätigkeit allemal und die Grundzutaten finden sich in jedem Haushalt. Dabei ist eine Nudelmaschine zwar hilfreich, aber nicht zwingend notwendig.

Küchenutensilien für selbst gemachte Pasta

Bereiten Sie einen Esstisch mit glatter Oberfläche oder eine grosse Arbeitsfläche in der Küche als Arbeitsplatz vor. Stehen weder eine Küchenmaschine noch eine Nudelmaschine zur Verfügung, leisten die Hände und ein einfaches Nudelholz gute Dienste. Legen Sie auch ein scharfes Messer oder einen gezackten Teigroller zum Schneiden der Teigplatten bereit.

Den Nudelteig herstellen: Grundrezept

Lediglich 400 g Weizenmehl, vier Eier, eine Prise Salz und etwas Geduld beim Kneten sind notwendig, um gute Pasta selber zu machen. Einige Esslöffel Olivenöl sorgen für mehr Geschmeidigkeit. Die Teigmenge macht als Hauptgericht mindestens vier Personen satt.
Italienische Pasta selber machen

Geben Sie alle Zutaten in eine Küchenmaschine und lassen Sie diese mindestens fünf Minuten kneten, bis der Teig weich und elastisch ist. Beim Kneten mit der Hand bilden Sie in der Mitte des Mehls eine Mulde. Geben Sie die Eier mit dem Salz und Öl in die Mulde und verschlagen Sie alles mit einer Gabel. Nun vom Innenrand aus langsam in das Mehl einarbeiten. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig mindestens fünf Minuten kneten. Klebt der Nudelteig zu sehr, geben Sie noch etwas Mehl dazu.

Decken Sie den Teig zuletzt mit einem Küchentuch ab und lassen Sie alles 30 Minuten ruhen.

Selbst gemachte Tagliatelle

Teigplatten ausrollen und Pasta zuschneiden

  1. Den Teig portionsweise mit dem Nudelholz auf der bemehlten Arbeitsfläche oder mit der Nudelmaschine nicht zu dünn ausrollen und wieder zusammenfalten. Den Vorgang sieben bis acht Mal wiederholen – der Teig sollte am Ende eine Dicke von etwa 2,5 Millimetern haben.
  2. Für Lasagne-Blätter schneiden Sie die Blätter in Form. Für Spaghetti oder Tagliatelle legen Sie eine Teigplatte mehrfach fächerförmig übereinander und schneiden gleichmässige Streifen ab. Für Farfalle können Sie mit einem gezackten Teigroller kleine Rechtecke ausschneiden und in der Mitte mit zwei Fingern zu einem Schmetterling zusammenfassen.
  3. Bestäuben Sie die selbstgemachte Pasta nochmals mit Mehl und schütteln es vorsichtig ab. So kleben die Nudeln nicht aneinander.
  4. Legen Sie die Nudeln auf einem Küchentuch einzeln auf und lassen Sie diese vor dem Kochen zehn Minuten antrocknen.

Übrigens: Pasta selber zu machen ist auch auf Vorrat möglich. Sie muss allerdings einige Tage luftig trocknen und wird dann etwas brüchig.

Video: Tagliatelle selber machen

Und zu guter Letzt: Frische Pasta veredeln und kochen

Frische Pasta lässt sich einfach einfärben, zum Beispiel mit Randensaft oder Safran. Oder Sie veredeln den Teig zu Beginn mit Kräutern wie getrocknetem Bärlauch. So bekommen die Nudeln eine hübsche Farbe und den gewissen Gout. Die frische Pasta benötigt nur wenige Minuten Kochzeit. Am besten mit selber gemachtem Pesto geniessen.

 

Titelbild: fotopitu, iStock, Thinkstock; weitere Bilder: martiapunts, iStock, Thinkstock; crupovnitchi, iStock, Thinkstock; Qanat Società Cooperativa, iStock, Thinkstock

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