Ingwertee: Wurzel mit heilsamer Wirkung
SCHÖN SCHARF

Ingwertee: Wurzel mit heilsamer Wirkung

Ingwer erfreut sich wachsender Beliebtheit. Die Pflanze findet als Ingwertee und Gewürz Verwendung, weil sie ein breites Wirkungsspektrum und einen unverwechselbaren Geschmack besitzt.

Ingwer ist nicht nur ein Gewürz, sondern eine heilsame Pflanze, die man zur Behandlung zahlreicher Beschwerden nutzen kann. Denn nicht nur bei Erkältungsbeschwerden kann Ingwer vieles bewirken.

In der ayurvedischen und traditionellen chinesischen Medizin ist Ingwer als Heilpflanze nicht wegzudenken. Verwendet wird die Wurzel der einkeimblättrigen, schilfartigen Pflanze, der einen besonders aromatischen und scharfen Geschmack entwickelt. Für die Schärfe verantwortlich ist der Wirkstoff Gingerol, der sich auf das Immunsystem positiv auswirkt. Weiterhin enthält Ingwer ätherische Öle, Magnesium, Vitamin C, Eisen, Natrium, Kalium und Phosphor sowie die Stoffe Cineol und Borneol, die den Kreislauf und Appetit anregen und den Magen-Darm-Trakt nachweislich stärken.

Ingwer als Heilmittel

Die Inhaltsstoffe des Ingwers haben eine antibakterielle, antivirale, desinfizierende und durchblutungsfördernde Wirkung, weshalb die Knolle bei Erkältungen, Grippe, Husten und Schnupfen hilft. Aufgrund der anregenden und stärkenden Wirkung vermag die Pflanze selbst Magenverstimmungen, Verdauungsbeschwerden, Verstopfung, Durchfall, Übelkeit und Kopfschmerzen zu lindern. Verkrampfte Muskeln werden durch die regelmässige Einnahme von Ingwertee ebenfalls gelockert und besser durchblutet. Im asiatischen Raum setzt man Ingwer bei rheumatischen und arthritischen Beschwerden ein. Mehr zum Ingwer lesen Sie hier

Übrigens ist der Tee auch zum Abnehmen ideal, weil er den Stoffwechsel ankurbelt und Kalorien verbrennt. Ingwer hilft ferner dabei, schädliche Giftstoffe, die sich im Bindegewebe ablagern, über die Nieren auszuscheiden.

Ingwertee zubereiten und verfeinern

Den Tee können Sie ganz einfach zubereiten: übergiessen Sie eine Handvoll geschälte Ingwerstückchen mit einem Liter kochendem Wasser. So können sich die Inhaltsstoffe optimal entfalten. Den fertigen Tee können Sie mit verschiedenen Gewürzen oder Kräutern verfeinern. Ein Schuss Zitronensaft oder ein Teelöffel Honig geben dem Getränk noch mehr Geschmack. Vermischt mit schwarzem oder grünem Tee hat der Aufguss eine besonders anregende Wirkung. Viele gesundheitsbewusste Menschen fügen ihrem Tee Knoblauch hinzu, um die heilsame Wirkung von Ingwer zu verstärken.  

Aufbewahrung und eigener Anbau

Ingwer sollte vor allem kühl und trocken gelagert werden, damit er lange frisch bleibt. Das Gemüsefach im Kühlschrank ist diesbezüglich der beste Ort. In geschnittener oder geraspelter Form kann Ingwer auch wie andere Kräuter einfrieren und später portionsweise entnommen werden.

Zwar ist Ingwer in unseren Supermärkten das ganze Jahr über erhältlich, jedoch kann die Knolle auch ganz einfach im eigenen Garten oder in einem Topf auf der Fensterbank kultiviert werden. Die beste Anbauzeit ist im Frühling. Sie benötigen lediglich eine frische Ingwerwurzel, die Sie mit Erde bedecken und regelmässig bewässern, damit der Keimling austreiben kann. Sobald die Blätter des Pflanzensprosses sich im Herbst gelb färben, können Sie die Ingwerwurzel ernten.

 

Bild: Thinkstock, iStock, tashka2000

1 Kommentar

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  • Pascal Kindhauser08.06.2018
    Toller Artikel!

    Ich selber bin seit Jahren ein grosser Fan von Ingwer und ich esse / trinke ihn wo auch immer nur möglich. Meine neuste Entdeckung: Der handgemachte Dr. Ginger Ingwer Likör aus der Schweiz, ohne Chemie oder Zusatzstoffe: http://drginger.ch

    Echt lecker als Shot, in Cocktails oder auch einfach über einem Apfelsorbet. Die Jungs pflegen auch einen super Blog mit News, Tipps und Infos rund um Ingwer: https://drginger.ch/blogs/drginger-blog

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